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26.03.2021

Lesezeit: etwa 5 Minuten

Bayern betoniert sich zu!

Axel Michaelis

Die Bundesregierung ist ja dafür bekannt, allerlei unrealistische Pläne zu formulieren, deren Ziele weit in der Zukunft liegen, weshalb sich die Verantwortlichen dann nicht mehr für ihr Versagen und ihr Sprücheklopferei verantworten müssen. So ist es mit dem im Jahre 2019 verkündeten geplanten Bau von einer Million Elektroladesäulen bis zum Jahre 2030 (das wären tagtäglich im Schnitt 274 Ladepunkte), dem Bau von jährlich 350 000 bis 400 000 Wohnungen oder die Abschaltung aller Kern- und Kohlekraftwerke ebenfalls bis zum Jahre 2030. In der Erkenntnis unrealistischer bzw. wenig glaubwürdiger Ankündigungsrhetorik als Kernkompetenz der Bundesregierung legte diese auch das Bekenntnis von bundesweit 30 Hektar Flächenverbrauch pro Tag im Jahr 2030 ab, dem sich die bayerische CSU/FW-Staatsregierung im Jahre 2018 anschloß. Das Problem Flächenversiegelung ist auch keineswegs zu leugnen! Im Landesentwicklungsplan Bayern heißt es deshalb: „Zur Umsetzung dieses Anliegens wurde eine Richtgröße für den Flächenverbrauch (Siedlungs- und Verkehrsfläche) von fünf Hektar pro Tag im Bayerischen Landesplanungsgesetz vereinbart…“

CSU spukte große Töne

Wie ist aber die tatsächliche Lage? Vorauszuschicken ist, daß ausnahmslos jede Systempartei an den Fehlentwicklungenin unserem Land in gleichem Maße schuldig ist, egal, ob sie in einer Regierung sitzt oder Opposition spielt, denn sonst würde sich bei veränderten Regierungen ja irgendetwas zum Positiven wenden, was bislang nie feststellbar war. Blicken wir auf den Flächenverbrauch in Bayern: Bereits im Jahre 2003 beklagte der Bund Naturschutz, daß im Freistaat Bayern täglich 28,4 Hektar Land verbraucht würde, wobei gut die Hälfte davon dauerhaft versiegelt bliebe. Das entspricht rund 40 Fußballfeldern. Man sprach damals davon, ab dem Jahre 2010 keine neuen Flächen mehr zu bebauen oder in dem Maß des Neubaus an anderer Stelle versiegelte Flächen zu renaturieren. Der damalige CSU-Umweltminister Schnappauf gelobte, sich dieses Problems anzunehmen.

Die traurige Realität

Das Ergebnis nach fast zwei Jahrzehnten ist jedoch, daß aktuell jeden Tag 64,26 Hektar Land in Bayern verbrauchtwerden - dies sind 90 Fußballfelder. Auf ein Jahr hochgerechnet entspricht das mit 47 Quadratkilometern dem Verbrauch von der Fläche des Ammersees. Jahr für Jahr und Jahr für Jahr… Was sind die Gründe? Hier muß man dem Bundesinnenminister Horst Seehofer böswillige Vorsätzlichkeit im politischen Handeln wider besseres Wissen unterstellen, der in einem lichten Moment sogar einmal eingestand, daß die Migration die Mutter aller Probleme sei. Dies bestätigt die Bevölkerungsentwicklung in Bayern: Im Jahre 2010 lebten 12,5 Millionen Menschen im Freistaat, davon waren 1,08 Millionen Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft (8,7 Prozent). Ende 2019 lebten in Bayern 13,13 Millionen Einwohner, davon 1,92 Millionen Personen ohne deutsche Staatsbürgerschaft (13,6 Prozent). Der Bevölkerungszuwachs in Bayern betrug zwischen 2010 und Ende 2019 somit 630 000 Personen, der Zuwachs an Ausländern belief sich in dieser Zeit jedoch auf 840 000 Personen, hinzu kommt, daß in besagtem Zeitraum fast 150 000 Ausländer in Bayern die deutsche Staatsbürgerschaft zugesprochen erhielten. Der Binnenwanderungsüberschuß aus anderen Bundesländern soll hier keine Rolle spielen, da dabei statistisch zwischen Deutschen und Nichtdeutschen nicht einmal unterschieden wird und diese Zahl überdies relativ unerheblich ist (der Nettozuzug 2019 betrug 3300 Personen). Wie viele Personen sich ohne gemeldet zu sein oder gar illegal in Bayern aufhalten, entzieht sich naturgemäß der Kenntnis.

Infrastrukturell dreimal die Stadt Augsburg

Das bedeutet, daß in den vergangenen zehn Jahren Wohnungsbedarf im Umfang von dreimal der Stadt Augsburg entstanden ist. Hinzu kommt die nachfolgend erforderliche Infrastruktur für die Neubürger, wie Supermärkte, sozialen Einrichtungen und aus dem Zuzug resultierenden entstehenden Gewerben. Wer mit offenen Augen durch unser Land geht (oder fährt) sieht, kann eigentlich kaum mehr an einer Bevölkerungsverschiebung vorbeisehen, welche, wenngleich vielleicht nicht alleinige, aber doch wesentliche Ursache für den Flächenfraß ist. Normale deutsche Familien, ja teils sogar schon linke oder linksliberale, verlassen die Städte, weil sie ihren Kindern die Zustände in den Schulen und in der Nachbarschaft nicht mehr zumuten wollen – trotz aller politisch korrekten Bekenntnisse zu Weltoffenheit und Toleranz. So zieht man „aufs Land“, baut sich dort ein Häuschen und sorgt dafür, daß die Neubaugebiete im Umland der Städte und Ballungsgebiete geradezu explodieren. Die fremden Neubürger sorgen im Gegenzugin den leergewordenen Wohnungen in den Städten für die Verstärkung und Verdichtung ihrer Community, nicht selten im sozialen Transfersystem noch auf Kosten deutscher Steuerzahler.

Heimatschützer statt schwarzgrüne Schwätzer

In diesem Kontext spielen Naturzerstörung und Flächenverbrauch offenbar bestenfalls noch eine untergeordnete Rolle. Rotgrünlinke Multikulti-Spinner wollen möglichst viele Ausländer ins Land holen, um das deutsche Volk in seiner eigenen Heimat zu marginalisieren und der CSU-Bürgermeister will aus steuerlichen Gründen möglichst viele Neubürger in seiner Gemeinde haben. Der Unterschied zwischen schwarz und grün ist somit nur in der Motivation für die Naturzerstörung erkennbar, nicht aber im Resultat. Alle etablierten Altparteien gerieren sich somit als konsequente Zerstörer unserer bayerischen, fränkischen und schwäbischen Heimat.Nicht mehr als nur zwei Seiten der gleichen Medaille – machtgeil, korrupt und verlogen. Zwischen dem opportunistischen schwarzen Apparatschik Söder und der infantil-ideologisierten grünen Kathi Schulze sind die Unterschiede von der Schädlichkeit für unser Gemeinwesen nur quantitativer, nicht qualitativer Art. Beide werden das Vernichtungswerk an Land und Volk vollenden, wenn sie die Möglichkeit erhalten, dieses Land koalitionär zugrundezuregieren. Durchideologisierte Funktionärsbetonköpfe drohen unsere Heimat auch weiterhin zuzubetonieren.

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