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07.12.2012

Lesezeit: etwa 2 Minuten

NPD Thüringen: V-Mann sollte Partei radikalisieren und spalten

Pressemitteilung

Verdacht bestätigt: V-Mann sollte Partei radikalisieren und spalten

Der Zeitpunkt hätte besser nicht passen können: Während die Innenminister
der Länder über ein NPD-Verbot beraten, bekennt sich ein V-Mann zum
erfolglosen Versuch, die Thüringer NPD radikalisiert haben zu wollen.

Die heute durch den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR)veröffentlichte Meldung
bestätigte den seit längerer Zeit geäußerten Verdacht: Kai-Uwe Trinkaus,
ehemaliger Kreisvorsitzender der Nationaldemokraten in Erfurt und
maßgebliche Figur beim 2008 gescheiterten Putschversuch gegen den damaligen
Landesvorsitzenden Frank Schwerdt, hat jahrelang für den Verfassungsschutz
gespitzelt. Er wurde nach dem damaligen Landesparteitag aus der Partei
ausgeschlossen. Laut eigenen Aussagen gegenüber dem MDR wollte er die NPD
radikalisieren. Der unter dem Decknamen Ares geführte V-Mann Trinkaus weckte
seit längerem den Verdacht, bezahlter Provokateur und Spitzel zu sein, war
er es doch, der bei Filmaufnahmen eine Hitler-Festplatte präsentierte und
mit Spaltungsabsichten den NPD-Landtagseinzug 2009 verhindern wollte.

Der Landesvorsitzende der Thüringer Nationaldemokraten Patrick Wieschke
sagte zum Auffliegen Trinkaus‘ heute in Eisenach:

„Der Staat fungiert immer wieder nach dem Motto „divide et impera“, teile
und herrsche. Mit bezahlten und gesteuerten Akteuren, wie auch Trinkaus
einer war, sollen Oppositionen gespaltet und gegeneinander ausgespielt
werden. Der heute bekanntgewordene V-Mann-Skandal ist für die NPD eine
positive Meldung, spielt sie den Nationaldemokraten doch bezüglich eines
Verbotsverfahrens in die Karten. Ein nicht unerheblicher Teil der
sogenannten Beweissammlung zulasten der NPD dürfte  auf Aussagen und
Einflüsse durch V-Männer wie Kai-Uwe Trinkaus beruhen. Denn daß die
angeblichen Beweise nicht auf Erklärungen von V-Leuten beruhen, heißt nicht,
daß sie nicht auf Grundlage derer Einflußmöglichkeiten geschaffen worden.“

Daß Trinkaus schon immer systemnah war, zeigt seine Biografie. Zu DDR-Zeiten
war er NVA-Karrierist, nach der Wende Angestellter der Stadt Erfurt. Seinen
Spitzeldienst beim Verfassungsschutz offenbarte er aus Angst vor einer
Enttarnung im Zuge der NSU-Ermittlungen. Was er hierüber weiß, ist unklar.

„Weitere Provokateure und Radikalisierer der Vergangenheit werden folgen.
Der Fall Trinkaus zeigt, daß die NPD sich dadurch nicht beeinflussen ließ
und dies auch künftig nicht tut. Einem möglichen Verbotsverfahren sehen wir
daher gelassen entgegen“, sagte Wieschke abschließend.

Eisenach, den 05.12.2012

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Kammler
Landespressesprecher

NPD Landesverband Thüringen
Postfach 10 16 39
99187 Eisenach

Tel.:0 36 91 / 88 86 303
Fax:0 36 91 / 88 86 304
Funk: 0151 / 172 78 279
info

Quelle:http://www.npd-oberbayern.de/

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