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28.01.2015

Lesezeit: etwa 5 Minuten

50 Jahre bayerische NPD - 50 Jahre Kampf für unsere Heimat!

Der NPD-Landesverband Bayern wurde am 24.4.1965 in München gegründet.

Bereits im August 1965 fand mit über 2000 Teilnehmern ein Wahlkongress zur bevorstehenden Bundestagswahl statt mit prominenten Ehrengästen, wie dem "Vater der Raumfahrt" Prof. Dr. Hermann Oberth, der bis zu seinem Tode der NPD treu blieb und zuletzt in Feucht bei Nürnberg wohnte, wo in seinem Wohnhaus auch ein kleines sehenswertes Museum eingerichtet ist. Anwesend war zum Beispiel auch Dr. Frank Schepke, der Goldmedaillengewinner im Rudern bei der Olympiade 1960 in Rom.

Zur bayerischen Landtagswahl am 20.11.1966 zog die damals knapp zwei Jahre alte NPD mit 7,4 % (in Mittelfranken 12,2%) und 15 Abgeordneten in den Bayerischen Landtag und alle sieben bayerischen Bezirkstage ein. Damit waren die Nationaldemokraten in Bayern die drittstärkste Partei und drängten die FDP ins Abseits. Und dies, obwohl schon damals mutmaßliche "U-Boote" in die NPD geschleust wurden, um dieser zu schaden. Das Buch "Ich glaubte an die NPD" des damals spektakulär ausgetretenen kurzzeitigen Landesvorsitzenden Franz Florian Winter ist nicht ohne Grund auch heute noch problemlos im Internet abrufbar.

Damals ist die NPD auch in zahlreiche Kommunalparlamente in den bayerischen Gemeinden und Kreisen eingezogen mit prägenden Persönlichkeiten, wie dem früheren Bürgermeister Hermann Donath in Bad Wörishofen oder Prof. Rudolf Böhland in Nürnberg. Wenn in der Vergangenheit etwas zu kurz gekommen ist, dann das Bewusstsein der Bedeutung einer kommunalen Verankerung, die als Unterbau gerade für unsere Partei wichtig ist. Wo wir "Gesicht" zeigen und uns profilieren können. Die Hetzpropaganda der Medien geht dann vor Ort oft ins Leere und greift nicht.

Am 11. Februar 1967 erklärte der spätere bayerische Kultusminister Hans Maier: "Die NPD ist nicht die Partei der alten Nazis, der Unbelehrbaren. Sie ist die Partei derer, die mit der Erinnerung an das Dritte Reich und mit der Verantwortung für seine unheilvollen Folgen endgültig Schluss machen wollen. Und das sind keineswegs die Alten allein, sondern auch viele Angehörige der jungen Generation. Auch die Franzosen nach der großen Revolution und nach Napoleon haben nicht lange (wenn überhaupt) in Sack und Asche vor Europa Buße getan. Kein Volk dehnt seinen politischen Aschermittwoch ohne Not übergebührlich lange aus." Selbst Franz-Josef Strauß erklärte 1966 im Bayerischen Rundfunk (wohl nicht ohne Hintergedanken): "Die Volkssympathien für die NPD sind die Antwort auf die jahrelange Methode, alles was deutsch ist und was national heißt, in den Dreck zu ziehen."

Die Landtagsarbeit der NPD kann sich sehen lassen, wenn sie auch von den Gegnern verschwiegen oder verfälscht wurde. Chefredakteure gaben Anweisung, über die NPD gar nicht, oder wenn, dann nur schlecht zu berichten. Eine Verhaltensweise, die bis heute anhält,  und die nichts mit einer freien, unabhängigen und neutralen Presse zu tun hat!

Unter den zahlreichen NPD-Initiativen sei hier die Errichtung des Nationalparks Bayerischer Wald erwähnt verwirklicht als Krönung des Naturschutzgedankens und als Segen für den Fremdenverkehr - zunächst gegen den erbitterten Widerstand der CSU. So musste selbst die Passauer Neue Presse eingestehen (13.1.68): "Wäre der NPD-Antrag nicht gekommen, wäre im Parlament nichts geschehen."

In den Folgejahren hatte die bayerische NPD manche harte Bewährungsprobe zu bestehen. Durch den "Radikalenerlass" Ende der 70er-Jahre begann die Hetze gegen die öffentlichen Bediensteten in unseren Reihen, was zu Berufsverboten führte und von der NPD abschrecken sollte. Erwähnt werden kann hier aus bayerischer Sicht der Amberger Polizist Anton Kollroß  und bundesweit waren die bekanntesten Fälle der Lehrer und spätere Parteivorsitzende Günter Deckert sowie Jürgen Schützinger, als Polizist und späterer Bundesgeschäftsführer. Hervorgetan hat sich bei dieser Verfolgung nationaler Bürger nicht zuletzt der damalige Innenminister Gerold Tandler. Letztlich stolperte er selbst über die sogenannte "Zwick-Affäre", wo es um zwielichtige Kredite und Steuerhinterziehung ging, worauf er sich aus der Politik zurückzog.

Seit ihrer Gründung haben NPD und die JN als Jugendorganisation auch in Bayern alle Spaltungsversuche von Ehrgeizlingen, Sektierern und eingeschleusten Elementen abgewehrt, überstanden und Stabilität bewiesen. Alle Grüppchen und Einzelpersonen, die sich von der NPD besserwisserisch lossagten, oder es gutwillig besser machen wollten, schadeten ihr zwar, vegetierten aber nur über kurze Zeit ihrem politischen Ende entgegen. Als letztes Beispiel dienen hier die REP, welche über kurze Zeit sogar recht erfolgreich waren, inzwischen aber völlig in der politischen Versenkung verschwunden sind.

Die bayerischen Landesvorsitzenden bis zum heutigen Tage waren:

1965-1966: Franz Florian Winter

1966-1970: Benno Hermannsdörfer

1970-1972: Siegfried Pöhlmann

Danach begann die lange Amtszeit des Sudetendeutschen Walter Bachmann, der den Landesverband rund 20 Jahre lang führte und am 12.7.1992 vom ehemaligen Bundeswehrhauptmann Dipl. Pol. Udo Voigt abgelöst wurde, der später den Bundesvorsitz übernahm und heute unser Europaabgeordneter ist.

1997-2001: Franz Salzberger

2001-2012: Ralf Ollert

2012-2014: Karl Richter

Der bay. Landesverband war Patenverband der sächsischen NPD und half dort nach der Wende beim Aufbau der Strukturen. Und er ist seit Gründung Patenverband des Sudentenlandes, da der Anteil dieser Volksgruppe in Bayern bekanntlich besonders groß ist und in der Partei immer entsprechend vertreten war.

Bei Wahlen haben wir uns, außer in den 60iger-Jahren, in Bayern schon immer schwer getan, mehr als in anderen Bundesländern, weil es in Bayern nicht die CDU, sondern die CSU gibt, die bis zum heutigen Tage mit List, Wählertäuschung und nicht selten unter Missachtung des Rechtsstaates es weitgehend mit Erfolg schafft, keine demokratisch legitimierte wahrhafte nationale Partei in Bayern aufkommen zu lassen. Sie gibt sich gerne als rechts-konservative Kraft aus, die eine angebliche Oppositionsrolle in Berlin (trotz Regierungsbeteiligung) einnimmt, während sie in Wahrheit genau so eine der Globalisierung und den amerikanischen Interessen verpflichtete Partei ist, wie die anderen etablierten auch. Das Wahlrecht in Bayern, das Landes- wie auch vor allem das Kommunalwahlrecht, ist zudem auf den Machterhalt der "Schwarzen" zugeschnitten. So erreichten wir, nach ersten Erfolgen, nur noch 0,..% Ergebnisse, bis wir nach einem Antrittsverzicht bei der Landtagswahl 2003, 2008 erstmals die 1 %-Marke mit 1,2 % landesweit wieder überschreiten konnten. Inzwischen ist leider wieder ein Tiefpunkt erreicht, nachdem die Partei 2013 nicht in allen Bezirken antreten konnte. 

Dass die NPD trotz allem über die Jahrzehnte intakt geblieben ist, kann als Verdienst der unbeugsamen Mitglieder- und Anhängerschaft gewürdigt werden, die weiß, dass Nationaldemokraten im Kampf gegen die Nationalverräter aller Couleur unersetzlich sind,  und es keine Alternative gibt.

 

In diesem Sinne, auch und gerade nach 50 Jahren, Glück auf! - Bayerische Nationaldemokraten.

 

(Unter Verwendung von Texten und Quellenangaben aus der Broschüre "Nationaldemokraten in Bayern" -30 Jahre bay. NPD". Ergänzt, fortgeschrieben und redaktionell bearbeitet von Ralf Ollert)

 

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